Ausstellung „Ich in 2D/3D“
Perspektiven sichtbar gemacht – Ausstellung „Ich in 2D/3D“ in der Phänomenta ein voller Erfolg.
Am gestrigen Tag präsentierten die Schülerinnen und Schüler des WPU Kreativität/Theater des 10. Jahrgangs der Comenius-Schule Flensburg in der Phänomenta Flensburg ihr Projekt „Ich in 2D/3D – Perspektiven verbinden“. Die Ausstellung verband Kunst, Wissenschaft, Theater und Technik auf eindrucksvolle Weise und stieß bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen von den Schülerinnen und Schülern gestaltete stereoskopische Fotografien, die mithilfe selbst gebauter Stereoskope dreidimensional betrachtet werden konnten. Die Arbeiten setzten sich mit Fragen von Wahrnehmung, Identität und Perspektivwechsel auseinander und luden die Besucher dazu ein, bekannte Sichtweisen zu hinterfragen und neue Blickwinkel einzunehmen. Ergänzt wurde die Ausstellung durch halbstündlich stattfindende Theaterperformances des WPU Kreativität/Theater. Die Schülerinnen Kimia, Barween, Rand, Parisa, Yasmin und Nicoletta sowie Maxim präsentierten dabei eine experimentelle Inszenierung zum Thema Perspektive, Wahrnehmung und gesellschaftliches Miteinander. Unterstützt wurden sie von Schülerinnen und Schülern des WPU Kreativität des 9. Jahrgangs, die die technische Umsetzung der Aufführungen übernahmen. Die Resonanz auf das Projekt war äußerst positiv. Mehrere Schulklassen besuchten die Ausstellung im Laufe des Tages und nutzten die Gelegenheit, sich sowohl mit den stereoskopischen Arbeiten als auch mit den Theaterperformances auseinanderzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt der Phänomenta Flensburg für die Möglichkeit, die Ausstellung in ihren Räumlichkeiten präsentieren zu dürfen. Ebenso bedanken sich die Schülerinnen und Schüler bei den Kollegen Torben Wulff und Eike Stehr für ihre tatkräftige Unterstützung beim Bau der Stereoskope. Darüber hinaus gilt ein herzlicher Dank dem Physikinstitut der Europa-Universität Flensburg sowie Prof. Dr. Peter Heering für die fachliche Begleitung und Unterstützung des Projekts. Durch die Zusammenarbeit von Schule, Wissenschaft und Kultur entstand ein außergewöhnliches Projekt, das eindrucksvoll zeigte, wie unterschiedliche Perspektiven miteinander verbunden werden können.
Die Ausstellung „Ich in 2D/3D – Perspektiven verbinden“ machte deutlich, wie kreative und fachübergreifende Zusammenarbeit neue Zugänge zu Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnen kann. Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler war die Präsentation ihrer Arbeiten in der Öffentlichkeit ein besonderer Höhepunkt des Schuljahres.